Eine Reise durch Europa – das geht auch am EMA!

„Reisen bildet!“ – diesen Spruch kennen wohl die meisten. Aber muss man dazu wirklich verreisen oder geht es auch anders?

Diese Frage stellten sich vermutlich auch die 57 Schülerinnen und Schüler der Grundschulen in der Dodesheide, Haste, Widukindland, Albert-Schweitzer und Heilig-Geist, die am 05. November 2025 für einen Vormittag das EMA besuchten, um eine Reise durch Europa zu erleben.

In Kleingruppen starteten die Gäste, die im Rahmen der Begabtenförderung an den Grundschulen ausgewählt worden waren, ihre Reise und stellten schnell fest, dass man an einem Vormittag durch viele Länder Europas reisen kann, ohne Osnabrück zu verlassen.

Gemeinsam mit ihren Reiseleitern aus Jahrgang 12 erlebten die Reisenden an vielen verschiedenen Stationen, wie bunt und vielfältig Europa sein kann. Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler des EMA gaben Crashkurse in Französisch, Spanisch oder Latein, es wurden Postkarten aus London geschrieben, mit Euromünzen gerechnet, eine digitale Schnitzeljagd durch Europa öffnete eine geheime Schatztruhe und in den Räumen der Physik und Chemie durfte eigenständig experimentiert werden. Alle Reiseziele wurden selbstverständlich in einem persönlichen Reisepass notiert und abgestempelt, der am Ende zusammen mit vielen anderen Materialien zum Thema „Europa“ in einem selbstgestalteten Europa-Turnbeutel mit nach Hause genommen werden durfte, denn vernünftiges Reisegepäck und Andenken aus den bereisten Ländern sind natürlich immer wichtig.

Die begleitenden Lehrkräfte hatten parallel dazu die Möglichkeit, sich im „Europa-Café“ auszutauschen oder im Unterricht am EMA zu hospitieren.

Die Reiseleiter, die die jungen Europa-Reisenden den ganzen Vormittag begleiteten, belegen alle das Seminarfach Pädagogik in Jahrgang 12 unter der Leitung von Lisa Sieverding. Sie habe die Europareise mit vorbereitet und sich im Vorfeld bereits ausführlich mit theoretischen und vor allem auch praktischen Themen der Pädagogik beschäftigt, sodass direkt die ersten Erfahrungen gesammelt und zum Beispiel kleine Energizer eingesetzt werden konnten, wenn die jungen Reisenden mal eine kurze Pause oder neue Motivation auf ihrem Weg brauchten.

Am Ende eines spannenden Vormittags können wir nun mit Sicherheit sagen: „Reisen bildet!“

Ein großer Dank gilt allen Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern, die mit großem Einsatz vielfältige und interessante Stationen vorbereitet und begleitet haben.

Lisa Sieverding

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