1. ruderjahr-1964
Ruderjahr 1964

Jahreshauptversammlung                              31. Januar 1964

Wie schon im Vorjahr war die Beteiligung an unserer Jahreshauptversammlung nicht sonderlich groß. Von den 45 Mitgliedern waren nur 25 erschienen. Wodurch diese geringe Teilnehmerzahl bedingt ist, konnte auch dieses Mal nicht geklärt werden.

Nach der Eröffnung der Versammlung durch Herrn Oberstudienrat Papenhausen gab uns unser 1. Vorsitzender Dietrich Kayser in seinem Rechenschaftsbericht einen kurzen Überblick über das verflossene Ruderjahr. So setzte er sich unter anderem dafür ein, daß die Hälfte des zur Verfügung stehenden Geldes den Trainingsleuten, und die andere Hälfte den restlichen Mitgliedern für Wanderfahrten usw. zur Verfügung stehen sollte.

Es folgte eine Ansprache unseres Protektors Herrn Oberstudienrat Papenhausen, die allerdings mehr den Charakter eines Kassenberichts hatte, da unser eigentlicher Kassenwart Claus ja versagte. Es folgte ein kurzer Überblick:
Die Gesamteinnahmen beliefen sich auf über 1000 DM,
davon vorhanden allerdings mehr noch 130,50 DM.
Schon im nächsten Jahr würden jedoch die 200 DM für den ORV entfallen, die wir für die Benutzung des Bootshauses bezahlen mußten.

Sodann schritt man zur Neuwahl des Vorstandes.

Vorschläge für den 1. Vorsitzenden: Liefold, Harff, Niermann.

Ergebnisse der Wahlen:

  1. Ruderwart: Jürgen Leifold, 10 L 19 Stimmen
    2. Ruderwart:    Bernd Rolle, 11 F         12 Stimmen
    Schriftführer:     Bernd Rolle, 11 F
    Kassenwart:      Witold Harff, 11 L
    Bootswart:        Wulf- Rüdiger Niermann, 10 L

 

 

S c h ü l e r – R u d e r r i e g e   1963
E.- M.- Arndt- Gymnasium

1. Ruderwart: Jürgen, L i e f o l d , Kl. 10 F
2. Ruderwart:    Bernd R o l l e,                 Kl. 11 F
Schriftführer:     Wittold Ha r f f , Kl. 11 L
Kassenwart:      Wulf- Rüdiger N i e r m a n n , Kl. 10 L

 

Steuerklasse I :             Bootsführer mit Steuermannsprüfung

Schütz,            12 m                Alberts,            10 L
Walkenhorst,    11 L                 F r a n k ,         10 L
Papenhausen,   11 m                Litzkendorf,       10 L
Böhme,            10 b                  N a g e l ,         10 L
Erdbrink,           10 b                  Niermann,         10 L
Assmann,           9 L                 Strecker,          10 L
M u u s,             9 L

 

Steuerklasse II :            Fortgeschrittene

Donner,             12 m     Beckmann,       10 L      Heinrich,           9 b
Grimm,             11 L      Conrad,            10 L      Weber,             9 b
Schütte,            11 L      Edler,               10 L      Bielke,              9 L
Wollbrink,          11 L      Peterson,          10 L      Meisel,             9 L
Wallmann,         10 L

 

Steuerklasse III :           Anfänger mit blauem Ausweis

Kussin,             11L       Entrup,             9a        Gützlaff,            9 L
Hallenberger,     10b       Göller,              9a        Hagemann,        8a
Hindersmann,    10b       Pöhler,              9a        B e c k ,            8b
Wißmann,         10b       Uerlings,           9a        Müller,              8b
Rahenbrock,        8L        Wollmann,        9a        Schüren,           8b
Schulte,              8L       Brinkmann,        9b        Steding,            8b

 

Stand am 25. April 1964 :

16 Bootsführer + 13 Fortgeschrittene + 18 Anfänger = 47 Mitglieder

 

Ruderjahr 1964

Am 1. Mai begann für uns offiziell das neue Ruderjahr. Erwähnenswert wäre, daß Hermann Patberg mit 1056 Ruderkilometern als einzigem Schülerruderer das Fahrtenabzeichen ausgehändigt wurde.

Verteilung der Fahrtenabzeichen durch Dr. Gröne, den 1. Vorsitzenden des ORV. Im Hintergrund unser neues Bootshaus (Foto: EMA)

 

Vorausgegangen war aber schon eine Generalversammlung aller Schülerruderriegen, die am Mittwoch dem 15. April 1964 um 16.00 Uhr in der Aula des Ratsgymnasiums stattfand. Herr Reich eröffnete als Hauptprotektor des SRV diese Versammlung. Unter Anderem wurden die Ausbilder der Anfänger bestimmt (für unsere Schule: Niermann, Rolle, Harff), die Sommer- sowie auch de Herbstregatta zeitlich festgelegt und der Meldeschluß für die Rennen ~ 3 Tage vor der Regatta. Weiterhin wurde beschlossen, daß Anfänger erst als freigerudert betrachtet werden dürfen, wenn sie mindestens 80 geruderte Kilometer vorweisen können, sowie an mindestens einem Stilruderwettbewerb teilgenommen haben. Jungen, die an keinem Stilruderwettbewerb teilgenommen haben, müssen ersatzweise 50% der verlangten Strecke mehr rudern. Wichtigstes Ereignis des Tages war die Vereidigung der Trainingsleute. Von unserer Schule waren es: Nagel, Papenhausen (Horst), Liefold, Litzkendorf und Frank. Als Steuerleute waren vorgesehen Strecker und Schüren. [Später trainierten dann noch Niermann u. Patberg.]

Die „Zweite Sommerregatta des Schüler- Ruder- Vereins Osnabrücker Gymnasien fand in diesem Jahr statt, und zwar am Sonntag, dem 21. Juni 1964. Wie auch schon im Vorjahr, waren wir die erfolgreichste Schule – mit 10 Siegen, während das Ratsgymnasium nur 7 und das Carolinum gar nur 1 Sieg verbuchen konnten.

 

 

 

 

Wanderfahrt über die Ems und mit der Ems vom 4. Juli 1964 – 10. Juli 1964

Foto: EMA

 

Hollager Schleuse (Foto: EMA)

 

 

 

 

Auch in diesem Jahr war für die Sommerferien eine Wanderfahrt ausgeschrieben worden.

Fahrtteilnehmer waren: Litzkendorf, Wenner, Uerlings, Grimm. Die Ehre der Leitung hatte ich. Als Boot nahmen wir sinnigerweise die „Ems“.
Dauer der Fahrt: vom 4.7. – 10.7. Das Wetter war im Allgemeinen gut, wenngleich wir in Lingen einen ganzen Tag brach lagen, infolge zu starker Regenfälle.
Einige böse Überraschungen brachte uns die Ems mit ihrem Niedrigwasser. Nachdem wir nämlich das Boot in die Ems umgesetzt hatten und weiter fahren wollten, bemerkten wir, daß Solches nicht so ganz einfach war. Wir saßen nämlich fest. Trotzdem nahmen wir die Fahrt wieder auf, weil nämlich Bernd Uerlings, unser „Kleiner“, eine Fahrrinne entdeckt hatte. Es folgte eine mehr oder weniger raffinierte Slalomfahrt, durch Gestrüpp, Sandbänke und anderem Unrat. Insgesamt liefen wir 7x auf, wovon wir 4x aussteigen mussten.

 

 

Vor einer Kurbelschleuse noch auf der Ems (Foto: EMA)

 

– Die letzte gemeinsame Mahlzeit – (Foto: EMA)

 

Hinter Greven kam die Überraschung. Wir hatten das Boot um das Wehr herumgetragen, und unser Gepäck schon fast wieder verstaut, als mir etwas auffiel. Ca. 100 – 150 m voraus zog sich ein strich über die Ems, der sich deutlich von der Wasseroberfläche abhob. Ich pilgerte hin und entdeckte ein zweites wehr, eigentlich mehr so eine Art Staustufe, die von der nahegelegenen Fabrik vor Jahren angelegt worden war. Und dabei hatte ich die gleiche Tour schon im Vorjahr mit Herrn Reich unternommen, wo uns etwas derartiges gar nicht aufgefallen war. Glück im Unglück, – wir mussten das Boot nämlich über das Wehr rüberschleppen.
Die Rückfahrt ab Lingen verlief, abgesehen von den Regenschauern reibungslos. Bootsmaterial wurde auf der Fahrt auch keines beschädigt. Lediglich eine Stemmbrettschraube machte sich am letzten Tag davon.

Was das Rennrudern anbelangt, so konnte Dank der fachmännischen Leitung durch Herrn Reich, gegenüber dem Vorjahr, eine erneute Leistungssteigerung erziehlt werden.
Die Große Neuheit in rennsportlicher Hinsicht, daß dieses Jahr erstmalig eine Mannschaft des SRV im Achter an den Start ging. Auch dieses Jahr stellte unsere Ruderriege wieder die absolute Mehrheit der Trainingsleute des SRV.
Insgesamt betätigen sich in diesem Jahr als Rennruderer auf den Regatten folgende Jungen:

Papenhausen H., Litzkendorf, Niermann, Nagel (Schlagmann, daher hat diese Mannschaft auch die Bezeichnung Nagel- Mannschaft!)
Weiterhin noch Liefold, Frank, Göller (Anfänger dieses Jahres), Conrad und als Steuerleute Strecker und Schüren (der kleine große Schreihals!)
Es folgen in chronologischer Reihenfolge die besuchten Regatten:

 

Die im Original aufgeführten Namen der einzelnen Mannschaften werden hier nicht aufgeführt.
Bitte beachten Sie den Hinweis weiter unten.

Münster: 24. Mai 1964

I.   Doppelvierer:    Zeit: 3,49,5

II.  Werner von Siemens Schule / Hannover      Zeit: 3,50,5

III.  RV „Weser“ von 1885 e.V. Hameln

IV.  Ruderclub Germania e.V. Köln

Die Mannschaft … belegte in Münster im Doppelvierer den 3. Platz bei 5 Booten.

 

In Mülheim, eine Woche nach Münster, war die Nagelmannschaft im Doppelvierer nicht startberechtigt.

Im Riemenvierer wurde sie Zweiter, mit 1,7 sec. Abstand zum Ersten.

 

Minden: 14. Juni 1964

I. RV an Staatl. Besselgymnasium Minden Gig- D Vierer

II.  SRV

Im 2. Rennen (Doppelvierer) belegte der SRV den 3. Platz.

 

Düsseldorfer Jungruderer Regatta: 28 Juni 1964

Rennen 18) Jungruderer- Gig- Doppelvierer m. Stm. Lgr. II Jahrg. 47/48

Abt.: I.   RV- Emscher Wanne- Eickel- Herben                3:41
II.  SRV Osnabrücker Gymnasien                           3:42,7
III.  SRV Ernestinum Celle                                      3:48,5
IV.   RR Hermann Billung Celle                                 3:54,5
V.  RV Staatl. Besselgymn. Minden                       3:54,5

 

Rennen 40)

Jungruderer- Gig- Vierer m. Stm.   Lgr. II Jahrg. 47/48

I.  SRV Osnabrücker Gymnasien (Nagel- Mannschaft) 3:52,7
II.  Gymnasial- TRV 1882 Neuwied                                      3:52,9
III.  Krefelder RV 1883                                                        3:56,-
IV.  Bremer RV 1882                                                          3:59,4
V.  RR Herm. Billung Celle                                                 4:02,4
VI.  Bonner RG 1923                                                          4:08,4

 

Hannover: 30. August 1964

Der SRV belegte zwei 2., einen 3. und einen 4. Platz. Den dritten und 4. Platz belegte die Patbergmannschaft …

Wir verzichten darauf, die Bootsmannschaften namentlich zu aufzuführen. Bitte beachten Sie den Hinweis weiter unten.

Bremen: 7. September 1964

Nagel-Mannschaft belegte zwei 3. Plätze.

Der Achter   …   wurde leider disqualifiziert, weil sich unser Steuermann versteuerte und ein anderes Boot behinderte. Dabei lag unsere Mannschaft so gut im Rennen. Rheine siegte schließlich vor „Emscher“ und Hamburg.

 

Hoya: 13. September 1964

Jungruderer- Gig- Doppelvierer, Jahrgang -49,

I.  SRV               2:49,1
II.  RV Herschelschule Hannover   3:00
III:  RV Hoya von 1926                                    3:07

 

Zwei Stunden später:

Jungruderer- Gig- Vierer, Lgr. 2, Jhg. 47/48.

I.   SRV (Nagel- Mannschaft) 3:29,1
II.  Bremer RV von 1882 3:29,4
III. Ruderverein Arkania, Berlin  3:40,4

Die Nagel- Mannschaft fuhr gegen die starke Konkurrenz von 14 (vierzehn) Mannschaften die beste Zeit!

 

Jungruderer- Gig- Vierer, Lgr. 2, Jhg. 45/48.

I.   SRV     3:30
II.  RV Schillerschule Hannover              3:32,9
III. Vegesacker RV, Bremen 3:52

[Der Homburger RC (3:28,3) wurde disqualifiziert, weil er keinen Sandsack hatte]

 

Gig- Doppelvierer, Lgr. 2

I.   SRV    3:22,9 [Start- Ziel- Sieg]
II.  Bremer RV von 1882 3:25,4
III. RV Humboldschule, Hannover  3:36,2

Die Nagel- M. fuhr Tagesbestzeit im Riemenvierer!!

 

Im Riemenvierer wurde die Mannschaft mit Patberg in der Zeit von 3:33.7 Dritter hinter dem Post- Sportverein Bremen in der Zeit von 3:19,4 und dem Ruderverein F.C. Gymnasii Hamelensis (Hameln) in der Zeit von 3:23,7!

 

Rheine: 19./20. September 1964

Rheine war für den SRV gleichzeitig die letzte und auch die erfolgreichste Regatta der Saison.

 

Sonnabend: 19. September:  Der freivereinbarte Achter gegen Rheine war das erste Rennen der Rheiner Regatta – und wurde von uns gewonnen. Es war offenbar ein gutes Omen. (Foto: EMA)

Rennen 6          17.05

Jungruderer- Städtevierer Osnabrück – Rheine

I.   SRV      3:12,06
II.  Ruder- und Hockey- Club Rheine von 1901 e.V.      3:14,02

Der Sonnabend war also ein gelungener Auftakt.

 

Wir verzichten darauf, die Rudermannschaften namentlich aufzuführen. Bitte beachten Sie den Hinweis weiter unten.

 

Sonntag: 20. September

 

Rennen 14 / 14. 04        II. Abteilung

Jungruder- Gig- Vierer m. Stm. Lgr. 1

III bzw.  I SRV (Liefold, Kähler, Steen, Patberg, Stm. Hübler)                             3:16,5
IV bzw. II Rheine (Gersdorf, Klos, v. Schonnhoven, Vetter, Stm. Kausträter)         3:17,6

 

Rennen 15.

Öhm, Linke, Wenning, Külker, Stm. Grote – verlor der SRV gegen Lingen, nachdem im Vorlauf gegen Rheine erfolgreich

Das einzige Rennen, das der SRV in Rheine verlor.

 

Rennen 22: I. Abt. 15.08

Jungrud.- Gig- Doppelv. M. Stm. Jhrg. 49

I.   SRV       3:19,8
II.  Ruderverein Leer von 1903 e.V.    3:48,0

(Anmerkung: dieses Rennen war das, welches am deutlichsten gewonnen wurde!)

 

Rennen 25   15.40   1.Abt.

Jungrud.- Gig- Doppelvierer m. Stm. Jhrg. 47/48

I.   SRV     3:10,2
II.  Wassersportverein Meppen von 1923 e.V.     3:13,7

 

Rennen 31   16.36

Jungruderer-Achter m. Stm. Lgr. 1

I.   SRV      [2.50.0]
II.  Rud. Leer von 1903 e.V.      [3.11.0]

 

Rennen 35   17.04   3. Abt.

Jungruderer- Gig- Vierer m. Stm. Lgr. 2

I.   SRV        3:16,4
II.  R. u. H.- Club Rheine von 1901 e.V.      3:21,0

 

Ergebnis: Von 8 Rennen 7 (sieben) gewonnen.

Ein besonderes Ereignis für den SRV war die im September stattfindende Taufe des neuen Bootes.

Darüber berichtete auch die Lokalpresse.

Am Sonnabend, dem 26. September 1964 fand die Herbstregatta statt, der offizielle Abschluß der Rudersaison.
Ausgeschrieben waren insgesamt 18 Rennen, in der Zeit von 15.30 – 17.55. Den Wettbewerb 10, 17.20 Uhr, Gig- Doppelvierer m. Stm. (C- Boot) ohne Altersbeschr., über 1000m gewann in diesem Jahr das Ratsgymnasium. Damit gewannen sie aber auch den für dieses Rennen ausgeschriebenen Wanderpreis, der uns eigentlich schon sicher war. Durch Auslosung hatte unsere Nagel- Mannschaft im Vorlauf gegen die des Ratsg. (Treuherz, Hane, Steen, Kähler, Stm. Hübler) anzutreten. Dieser Vorlauf war eigentlich schon ganz klar (mit fast 2 (zwei) Längen) für unsere Mannschaft entschieden, als ihnen ein Motorkahn in die Quere kam, du das Rennen abgebrochen werden mußte. Das war umso ärgerlicher, als unsere Jungs sich schon zu sehr ausgegeben hatten, und die Wiederholung des Vorlaufs verloren. Das war die Geschichte wie uns der Wanderpreis durch die Lappen ging.

Herr Oertel und Herr Robel zwei bewährte Zielrichter (und fleißige Ruderer) Foto: EMA

Wettbewerb 16; 13.50

Rennen über 500 m,  Gig- Doppelvierer (B-Boot) Jhrg. 48 u. jünger

I.   A.- Gymn.  (gemeint ist „Arndt-Gymn.“)
II.  Carolinum

 

 

Wettbewerb 3;   14.10

Stilrudern II. Abt.,  Gig- D. V. (B-Boot) Stilrudern für Fortgeschrittene

I.   A.- Gymn.
II.  Carolinum

 

Wettbewerb 9; 14.30

Rennen über 500 m, Gig- Doppelzweier; Jhrg. 47 u. jünger

I.   A.- Gymn.   (gemeint: „Arndt-Gymn.“)
II.  A.- Gymn.

 

Wettbewerb 6; 14.40

Schlagzahlrennen über 500 m / 50 Schläge, Start nacheinander!

Gig- D.- V. (B-Boot) Jhrg. 48 u. jünger

I.   A.- Gymn.  
II. 
Ratsgymn.    Zeit: 2:21,9

Das einzige Rennen, in dem es durch Zeitgleichheit zwei Sieger gab!!

 

Wettbewerb 13; 15.30; Rennen über 500 m; Gig- Vierer (C- Boot) ohne Altersbeschränkung.

I.   A.- Gymn.
II.  Ratsgymn.

 

Sodann kamen wir zum Höhepunkt des Tages – Der „Kogge“.

Wettbewerb 15; 16.15

Rennen über 1000 m, Gig- Vierer m. Stm. (C- Boot) Ohne Altersbeschränkung.

Im Vorlauf schied die Mannschaft des Ratsg. aus, da sie das Rennen von vornherein für verloren erklärte und nur eine schwache Mannschaft aufstellte. Eine taktisch sehr kluge Maßnahme, da die Koggemannschaft nicht an beliebig vielen Rennen durfte.

 

Theo Nieberg

I.   Ernst- Moritz- Arndt Gymnasium

Thorn

II.   Carolinum

Unseren Ehemaligen fehlte es ganz sicher nicht an Ehrgeiz, ebenso sicher aber fehlte es ihnen an der Kondition. (Foto: EMA)

Wettbewerb 8; 16.45

Schlagzahlrennen über 500 m / 45 Schläge / Start nacheinander

Gig- Doppelvierer m. Stm. (C-Boot) ohne Altersbeschränkung

I.   Arndt- Gymn.
II.  Ratsgymnasium
III. Carolinum

 

Wettbewerb 5; 17.35; Schlagzahlrennen 500 m / 55 Schläge Start nebeneinander

Gig- Vierer (B-Boot) Jhrg 48 und jünger

I.   A.- Gymn.
II.  Ratsgymnasium

 

Wettbewerb 12; 17.55

Rennen über 500 m, Gig- Vierer m. Stm. (B-Boot) für die Jhrg. 1948 und jünger.

I.   A.- Gymn.

Arndtgymnasium:          9 Siege
Ratsgymnasium:           7 Siege
Carolinum:                    3 Siege

 

Anschließend an die Rennen startete die Achtermannschaft des SRV in einem freivereinbarten Rennen gegen eine Auswahlmannschaft des ORV. Dieses Rennen wurde zwar knapp, aber verdient von unserer Mannschaft entschieden.

RUDERFEST  26.9.64

Für all diejenigen, die ihre Fähigkeiten am Nachmittag nicht so recht entfalten konnten, war das gemütliche Beisammensein am Abend. Für diesen Abend stellte uns der ORV freundlicherweise seinen großen Saal zur Verfügung.

Nachdem dem offiziellen Teil des Abends Reden von Herrn Reich, Hauptprotektor des SRV, und Herrn Oberstudienrat Papenhausen, Protektor unserer Riege, Genüge geleistet worden war, ging eine „lustige Becherei“ los, wie selbst einem Nichtruderer aus den Bildern ersichtlich wird.

Hier fühlt sich offenbar Einer wohl!! Hemann Patberg (Foto: EMA)

Ein prüfender Blick

Am 28. November 1964 fand in der Aula des Ernst- Moritz- Arndt Gymnasiums die Generalversammlung des SRV statt. Es war dies die zweite Generalversammlung aller Schülerruderriegen, die Erste fand statt am 15. April 1964.
Die Beteiligung ließ zu wünschen übrig. Es waren erschienen: Vom Arndtgymnasium 18, vom Carolinum 11 und vom Rats (nennt sich aber die stärkste Riege) gar nur 9 Ruderer.

Zu beginn gab Herr Reich als Hauptprotektor des SRV einen ausführlichen Jahresbericht. So sind im Laufe der Saison über 400 Arbeitsstunden geleistet worden, wobei 250 DM für Materialien ausgegeben wurden. Weiterhin teilte Herr Reich mit, daß noch Verhandlungen mit der Stadt geführt würden betreffs des Ausbaus unseres Bootshauses mit einer Lichtanlage.
Es folgten einige Zahlen zur Mitgliederbewegung des SRV: Im Laufe des Jahres erfolgten 50 Abgänge durchs Abitur, Schulwechsel usw., so daß wir zur Zeit 116 Aktive waren. Die Zahl der Anfänger: 52.
12 (zwölf) Ehemalige ruderten zusammen 782 km, im Durchschnitt 65,1 km. Für Ehemalige schon ganz gut.
Unser Bestand an rudernden Lehrkräften schwankt zwischen 8 und 10. Einzig das Carolinum stellte dem SRV keine Lehrer zur Verfügung.
Die Anfänger waren in diesem Jahr mit ganzbesonderem Eifer bei der Sache, siehe Wenner mit 1238 km oder auch Uerlings, der dabei auch noch eine längere Zeit krank war. Herr Reich dankte auch noch den Ausbildern, die diesen Eifer der Anfänger nicht unwesentlich unterstützten. (Der Eifer der Anfänger ging so weit, daß sie die armen Ausbilder sogar bei strömendem Regen an den Kanal bestellten – Anm. Des Schriftführers)
Trotz der eifrigen Ruderei wurde nur relativ wenig Bootsmaterial beschädigt.

Es folgte die Verteilung der Urkunden der Sommer- und Herbstregatta. Insgesamt eine Aufstellung der Bootskilometer. Mit Abstand an der Spitze liegt Sturmvogel mit 1697 km, es folgt Carolinum mit 1251 km, Ems – 1220 km; Altenburg – 1185 km; Wiking 1131 km; Max Horn 677; Theo Nieberg – 674 und Thorn – 68 km.
Herr Reich beschloß die Versammlung mit folgender Aufforderung: „Auf zu neuen Taten in Schule und Sport, auf zu einem gesitteten Verhalten in jeder Situation, in Schule und Leben!“

Hinweis

Auf die Liste der Ruderer wird verzichtet.

Sie können aber die vollständige „Ruderchronik“ für die Jahre 1928 bis 1972 in digitaler Form (auf eine CD gebrannt oder per E-Mail als ZIP-Datei zugeschickt) bekommen.

Schreiben Sie dazu an info@emaos.de und überweisen Sie an unseren Förderverein einen Betrag, der Ihnen angemessen erscheint.

(IBAN: DE73 2655 0105 0000 5493 52     BIC   NOLADE22XXXX)

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