Aufgabenfeld A

Die Sprache ist der Schlüssel zur Welt (Wilhelm von Humboldt)

Umso mehr öffnet Muttersprache Horizonte der subjektiven Wahrnehmung, um der Welt auf unterschiedlichste Weise zu begegnen: Entweder sie anzunehmen, sie zu verändern oder einfach, um mit ihr zu spielen.

Im Deutschunterricht blickt man durch viele verschiedene Türen. So wird die Sicht auf die Welt mehr und mehr erfasst und die eigenen Positionen und Werthaltungen begründet eingenommen: Persönlichkeit gebildet.

Manchmal geschieht dies in einem kreativen Prozess, manchmal über den analytischen Weg im Umgang mit Medien und Texten. Die eigene Lebenswelt kann sowohl im Umgang mit pragmatischen Texten als auch durch die kommunikative Auseinandersetzung mit literarischen Texten verschiedener Epochen erschlossen werden, wenn Zugänge zu verschiedenen Weltsichten in ihrer historischen, gesellschaftlichen und kulturellen Bedingtheit ermöglicht werden.

Darüber hinaus werden im Deutschunterricht Strategien zur Informationssuche und -prüfung und als auch Arbeitstechniken zur Erschließung und zur Gestaltung von Texten erlernt.

Ergo schafft Deutschunterricht wesentliche Voraussetzungen für den Lernerfolg in allen Fächern.

Lesen gefährdet die Dummheit!

Insbesondere genau dieser Gefahrstellt sich das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium täglich, bewusst und vorsätzlich, denn Lesenkönnen, Lesenwollen, Lesenmögen ist d e r wesentliche Bestandteil der Bildung mit immenser Bedeutung und dies ist so, obwohl wir zum Lesen gar nicht geboren wurden. Der Mensch erfand das Lesen erst vor wenigen tausend Jahren.

Es geht darum, in unserer Lebenswelt, die unstreitbar immer schnelllebiger wird, über Schlagzeilen, Plakattexte oder Werbebotschaften sinnerfassend hinweggleiten zu können. Gleichzeitig setzt Lesen auch einen Gegenpol, wenn Bücher geschmökert werden: das vertiefte, geduldige Lesen hilft zur Ruhe zu kommen und in eigene Welten abzutauchen.

Neben der üblichen Sprachbildung im Deutschunterricht wird eben diese Kulturfertigkeit bei uns von Anfang an gefördert.

  • Es gibt Bücherkisten, auf die die Lernenden regelmäßig zurückgreifen.
  • In der jährlich stattfindenden Literaturnacht wird vor allen den Jüngeren durch die Älteren vorgelesen.
  • Lesefutter bietet die sehr gut ausgestattete Schulbibliothek. Wer mag, kann sich auch hier in der Bibliotheks-AG einbringen.
  • Buchvorstellungen und der Vorlesewettbewerb in Jahrgang 6 sind seit langem etabliert.
  • Über die Kooperation mit den Städtischen Bühnen ist es jeder Klasse möglich, Geschichten auf der Bühne zu betrachten – in der eigenen Theater-AG agieren sich interessierte Schülerinnen und Schüler ab Jahrgang 5 aus.

Gegenmittel zur Dummheit ist also die Lesekompetenz.

Diese gibt es bei uns rezeptfrei, nur mit positiven Nebenwirkungen und ohne Risiken. Ohnehin: Die Packungsbeilage müsste gelesen werden können und die Lehrkraft kann immer gefragt werden!

Aufgabenfeld B

Aufgabenfeld C

ohne Aufgabenfeld

Menü